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Bekenntnis zu den kleinen Dingen

Michael Müller gibt seine erste Regierungserklärung ab / Die Opposition vermisst eine Vision

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Regierende Bürgermeister hat vielleicht keine Vision, aber ein Leitbild: die solidarische Stadt. Darüber sprach er im Parlament.

Eines ist klar: Eine Schonfrist über 100 Tage erhält der neue Regierende Bürgermeister nicht. Jedenfalls nicht von der Opposition, die am Donnerstag im Abgeordnetenhaus die erste Regierungserklärung von Michael Müller (SPD) genüsslich zerpflückte. Der referierte über sein «Leitbild eines solidarischen Berlins» und die Ergebnisse der zwölfstündigen Senatsklausur von vor einer Woche, die auf Linksfraktionschef Udo Wolf so wirkten «wie bei einem Espresso zusammengeschustert». Während seiner Kollegin von den Grünen, Antje Kapek, die großen Visionen fehlten.

Dagegen bekannte sich Müller ausdrücklich zu einer Politik der kleinen Schritte, die ihm lieber seien als «große Luftschlösser». Es gebe viele Bereiche, in denen kleine Veränderungen große Auswirkungen auf den Alltag der Menschen haben. «Das diffamieren manche als ›Klein-Klein‹ der Politik. Was für ein Blödsinn!» Es seien oft die kleinen Dinge, die das Leben besser machten.

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