Viel Wirbel um die Spiele

Berliner Abgeordnetenhaus stellt Werbekonzept für die Olympiabewerbung vor

  • Von Celestine Hassenfratz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit einer groß angelegten Kampagne will der Senat den Berlinern die Olympiabewerbung schmackhaft machen.

»Wir wollen die Spiele!«, das behauptet zumindest der Berliner Senat mit seiner neuen Werbekampagne für die Olympiabewerbung der Hauptstadt. Dass der flotte Spruch bisher von den Berlinern selbst noch gar nicht so häufig ausgesprochen wird, soll eine großangelegte Werbekampagne, die am 23. Januar anläuft, ändern. Von den »Spielen des 21. Jahrhunderts« und einem gehörigen Schub »Selbstbewusstsein für die Stadt« träumt Björn Böhning, der Chef der Senatskanzlei, der das Konzept am Freitag vorstellte.

Wesentlich nüchterner gestaltet sich die Realität: Eine Forsa-Umfrage hatte im September gezeigt, dass die Unterstützung für die Olympiabewerbung unter den Berlinern bei nur 48 Prozent liegt. Zu wenig, will man sich gegen den einzigen anderen Bewerber, Hamburg, durchsetzen. »Wenn es so wäre, dass die Zustimmung in einer Stadt unter 50 Prozent liegt und in der anderen deutlich darüber - in welcher Konstellation auch immer -, dann fäll...

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