Katja Herzberg 22.01.2015 / Ausland

»Wir sind dazu bestimmt, im Euro zu bleiben«

SYRIZA-Chefökonom John Milios erklärt, warum Griechenland den Schuldenschnitt braucht und wie seine Partei für die Abkehr vom Sparkurs in Europa sorgen will

nd: Sie haben selbst mehrere Jahre in Deutschland gearbeitet, sind oft hier zu Besuch. Wie bewerten Sie die derzeitigen deutsch-griechischen Beziehungen, insbesondere nach der jüngsten Grexit-Debatte?
Milios: Ich kann nur immer wieder betonen, dass es sehr wichtig ist, dass die Deutschen verstehen, wie die Situation in Griechenland ist. Und dass die Griechen verstehen, dass die extrem neoliberale Austeritätspolitik, die die amtierende Bundesregierung verlangt, wenig mit der deutschen Bevölkerung zu tun hat. Wenn die Menschen gut informiert wären und Verständnis füreinander hätten, so glaube ich, wäre es viel einfacher, die Politik zu ändern. Nicht nur in Griechenland, sondern auch in Deutschland und in ganz Europa. Wir müssen allen klarmachen, dass wir für ein humanes, demokratisches und soziales Europa kämpfen und nicht dafür, Geld zu bekommen, ohne zu arbeiten, wie manche populistischen Politiker behaupten.

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