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Verurteilt, an mir selbst zu zweifeln

Joachim John über seine Lektüren, die Bedeutung von Missverständnissen, über Revolutionen und die Lust am Erfinden

Joachim John, eine Unzahl Zeichnungen, Bilder kamen und kommen aus Ihrer Hand, parallel liefen schriftstellerische Arbeiten, Prosa, die Bände »Bube John« und »Kuckuck«, die in dichterischer Form von Ihrem Leben handeln, Gedichte, Hörspiele und anderes mehr. Eine stupende Produktivität. Im Literarischen sind Sie nicht so bekannt geworden. Wie kamen Sie zur Schriftstellerei?
Zum Schreiben kommt man durchs Lesen. Ich habe als Kind viel gelesen, weil mein Vater ein armer Mann war, der ein ganzes Leben lang krank war und aus dem Grunde viel im Bette lag. Andere Unterhaltung, als zu lesen, gab es für ihn nicht. Er verschlang die vielen Bücher, die er kaufte, und ich tat es ihm nach. Gleichaltrigen gegenüber war ich im Lesen und im Wissen über Literatur ein Spezialist.

Was lasen Sie aus Vaters Bibliothek?
Karl May. Ich war informiert bis in die letzte Verwandtschaft der Helden des Autors. Als ich aber mal im Luftschutzkeller mein...


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