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Youtuber wenden sich gegen Intoleranz

Eine großangelegte Kampagne soll Jugendliche zu Ausgrenzung und Hass aufklären

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Der Fremdenhass in Deutschland scheint zu wachsen. Pegida und HoGeSa schaffen es tausende Menschen auf die Straße zu bringen. Jetzt wenden sich Youtube-Stars mit einem Millionenpublikum gegen Intoleranz.

Youtube ist berühmt für seine amüsanten kurzen Videos über Katzenbabys, Schminktipps und wackeligen Konzertbildern. Tiefgang scheint vielen der Clips zu fehlen. Doch man sollte sich nicht von der Video-Flut verwirren lassen, oft kann man wahre Perlen auf dieser Plattform finden. Mit einer großangelegten Aktion wollen jetzt mehrere Youtuber sich gegen eine aufkeimende Intoleranz in Deutschland wenden. Unter dem Namen YouGeHa, »Youtuber wenden sich gegen Hass«, starten sie eine Offensive nicht nur, aber auch, gegen die Aufmärsche der HoGeSa und Pegida, vor allem aber gegen Intoleranz im Allgemeinen.

Gezielt wollen sie, in der Woche vom 19.01 täglich um 15 Uhr, mit Videos gegen die Intoleranz ankämpfen, dabei greifen sie die verschiedenen Formen der beteiligten Youtuber auf und schaffen so ein breites Spektrum von Aufklärungsvideos, Satire bis hin zu Mini-Dokumentationen.

Beteiligt sind viele Youtube-Stars, wie LeFloid, SRSLY und Space Frogs. Diese Videoblogger erreichen regelmäßig ein Millionenpublikum und begeistern vor allem ein junges Publikum. Die Macher der Kampagne betonen: »Diese Kampagne ist nicht «gekauft», dahinter steckt kein großer Auftraggeber, kein Unternehmen, keine Medienredaktion, kein Ministerium, kein politischer Bildner. Wer mitmacht, tut das, weil er oder sie selbst das Thema angehen will.«

Während klassische Medien oft eine Form wählen, die viele Jugendliche nicht erreicht, schaffen die Youtuber das Gefühl, etwas von einem Kumpel zu erfahren. Genau da könnte der Knackpunkt liegen, wenn die Youtuber sich gegen Intoleranz wenden: Sie könnten Menschen ansprechen, die sich nicht tiefer mit dem Thema beschäftigen wollen und viel mehr einen Rat brauchen ob Intoleranz cool ist oder nicht. Die positiven Reaktionen in den sozialen Netzwerken auf die Aktion lassen hoffen.

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