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Lieber Wachstum als nationaler Eigensinn

Hunderte europäische Ökonomen im »Euro-Memorandum 2015« plädieren für eine neue Finanz- und Wirtschaftspolitik

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In ihrem »Euro-Memorandum« fordern Hunderte Wissenschaftler eine Umverteilung des Reichtums - Auch von den wohlhabenden hin zu den armen Ländern der EU.

Anders als in den Vereinigten Staaten erholt sich die Wirtschaft in Europa nur schleppend. Während die Arbeitslosigkeit in den USA und Japan und selbst in den EU-Ländern außerhalb der Eurozone im Trend seit längerem fällt, nahm sie in der Währungsunion fast gar nicht ab und liegt immer noch bei 11,5 Prozent. Zudem hat der eingebrochene Ölpreis die Preise stark sinken lassen: In Deutschland liegen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sogar um 1,0 Prozent niedriger als im Vorjahr. So droht der Eurozone Deflation und wirtschaftliche Stagnation - auch Stagflation genannt. In diesem schwierigen Umfeld veröffentlichten am Dienstag 300 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler aus ganz Europa das neue »Euro-Memorandum 2015«. Sie versprechen Alternativen zur lähmenden Eurostagflation.

Ihre Zauberformel gegen das auch für die nächsten Jahre erwartete langsame Wachstum und »bestenfalls« minimalen Anstieg der Realeinkommen heißt Umverte...


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