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GDL und EVG schließen Streiks nicht aus

Zwischen den Gewerkschaften und der Deutschen Bahn steht eine endgültige Einigung weiter aus

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Tarifverhandlungen haben weder für die Bahn noch für die Gewerkschaften das gewünschte Ergebnis gebracht. Nun werden letztere ungeduldig.

Der große Pulverdampf, der die Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Bahn AG (DB) in den vergangenen Monaten begleitete, hat sich ein wenig verzogen. Dennoch ist bislang keine Lösung der strittigen Fragen in Sicht. Streiks sind weiterhin nicht ausgeschlossen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zeigte sich am Dienstag enttäuscht von der Verhandlungsrunde am Montag. Zwar habe man mit der Bahn vier weitere Termine bis Ende Februar vereinbart, doch erwarte man vom nächsten Treffen am 28. Januar, dass »Nägel mit Köpfen gemacht werden«, erklärte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky. Strukturfragen wie die Fortschreibung des Flächentarifvertrages für Lokomotivführer müssten abschließend geklärt werden, damit man endlich über die inhaltlichen Tarifforderungen verhandeln könne.

Die GDL fordert eine Lohnerhöhung um fünf Prozent, die Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 38 Stunden sowie eine Begrenzung der Überstun...


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