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Bücher in zwei Welten

Dietrich Simon tot

Eine der prägenden Gestalten der in den 90er Jahren im Umbruch begriffenen deutschen Buchbranche ist tot. Wie erst jetzt bekannt wurde, starb Dietrich Simon bereits am 17. Dezember 2014 im Alter von 75 Jahren in Berlin an den Spätfolgen einer Kinderlähmung, an der er als Achtjähriger erkrankt war.

Simon studierte in Jena Germanistik, war Lektor für den Aufbau Verlag, wechselte zu Volk und Welt, wo er Namen wie Karl Kraus, Canetti, Musil, Freud und viele andere zum Leuchten brachte. Nach der Wende führte er den Verlag, der als literarisches Tor der DDR zur Welt galt, als Geschäftsführer weiter, konnte dessen Ende aber nur bis 2001 hinauszögern. Nach der Auflösung des Verlages hat Dietrich Simon in Frankfurt am Main die S. Fischer Stiftung aufgebaut, deren Geschäfte er von 2003 bis 2008 leitete. nd

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