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Literaturszene konstituiert sich neu

Die fünf Berliner Literaturhäuser und die freie Literaturszene wollen künftig in einer Literaturkonferenz zusammenarbeiten. Ziel sei, die Interessen der literarischen Akteure gemeinsam zu vertreten und sich zusammen für inhaltliche und kulturpolitische Belange einzusetzen, teilten die Initiatoren mit. Sie forderten drei Millionen Euro im Jahr mehr für die Literaturförderung.

Berlin sei eine der wichtigsten Literaturstädte Europas, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. »Mit ihrem einzigartigen Literaturprofil kann die Stadt repräsentiert werden als das, was sie ist - weltoffen, experimentierfreudig, international.« Die Literaturszene sei enorm vielfältig und treffe in Berlin auf ein neugieriges Publikum. Die Stadt biete den Autorinnen und Autoren Inspiration, Themen und Stoffe, es herrsche ein intellektuell anregendes Klima, in dem sich immer wieder neue literarische Veranstaltungsformate entwickelten. Dennoch sei die bisherige finanzielle Unterstützung des Landes Berlin viel zu gering.

Die fünf Literaturhäuser - Literarisches Colloquium, Literaturwerkstatt, Literaturhaus, Literaturforum im Brecht-Haus und Les Art - waren schon bisher in einer Berliner Literaturkonferenz lose verbunden. Der neue Zusammenschluss mit Akteuren der freien Szene wie kleinen Verlagen, Literaturveranstaltern, Autoren und Lektoren soll dem Bündnis mehr Schlagkraft verleihen. dpa/nd

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