Horst Kahrs 22.01.2015 / Debatte

Zwei große Dynamiken

Was digitale Transformation der Produktions- und Konsumweise sowie steigenden Erwartungen an «Humandienstleistungen» für die gesellschaftliche Linke bedeuten

So gut lief es auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland schon lange nicht mehr, nimmt man die offizielle Zahl der Arbeitslosen, der Erwerbstätigen oder auch das jährliche Arbeitsvolumen zum Maßstab. Tatsächlich haben sich in den letzten Jahren die Umwälzungen in der gesellschaftlichen Gesamtarbeit etwas beruhigt, nach den großen Veränderungen vor allem zwischen 1991 und 1995 und 2000 und 2005 trat ab 2007 eine gewisse Beruhigung ein. Dies ist der Hintergrund für die relative politische Ruhe im Land der Großen Koalition, für eine vorsichtige Wende zur Re-Regulation, worauf in einem früheren Beitrag bereits hingewiesen wurde, und für eine gewisse Ratlosigkeit der Opposition. Doch mit der Ruhe könnte es bald vorbei sein. Zwei große Dynamiken könnten schon bald eine neue Runde in der Zusammensetzung der gesellschaftlichen Gesamtarbeit einleiten: die digitale Transformation der Produktions- und Konsumsweise und die steigenden Erwartungen an den Bereich der «Humandienstleistungen”, der zugleich unter dem Druck der Austeritätspolitik und von Taylorisierungsvorhaben steht.

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