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»Spaziergang« mit Jagdszenen

Bei der Legida-Demonstration in Leipzig wurden Journalisten gezielt angegriffen

  • Von Stephan Fischer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wird »Lügenpresse!« gebrüllt, wird ein »Auf die Fresse!« oft mitgedacht. In Leipzig haben Legida-Anhänger massiv und mehrmals Journalisten attackiert. Geplant und organisiert.

»Friedlich« wollten sie spazieren gehen, hatte ein Redner auf der islamfeindlichen Legida-Bewegung während der Auftaktkundgebung des Pegida-Ablegers am Mittwochabend in Leipzig noch getönt. Zum Selbstverständnis eines Spaziergangs gehört für einige Legida-Anhänger aber offenkundig Gewalt: Sie griffen Journalisten an. An mindestens zwei Orten in Leipzig ist es zu Übergriffen gekommen.

Ein Reporter des Lokalradios »mephisto97.6« berichtet von etwa 50 Legida-Anhängern, die sich vermummt hätten und aus dem Demonstrationszug heraus auf Journalisten losgingen: »Ein Gegendemonstrant sprang vor den Legida-Zug und dort wurde es das erste Mal aggressiv.« Der Zug sei von der Polizei gestoppt worden, weil Legida-Anhänger den Mann verprügeln wollten. »Da haben sich Männer maskiert und kamen in die vorderen Reihen. Dann haben sich rund 50 Personen aus dem Zug bewegt und begonnen, ›Lügenpresse‹ zu skandieren. Ich wurde bespuckt, ständig bepö...


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