Die Sache mit dem Stand der Lage

Jenseits von hochfahrender Besserwisserei und primitivem Ökonomismus: zur Debatte um Marx und Marxismus. Eine Eröffnung von Tom Strohschneider

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Als Oliver Nachtwey vor ziemlich genau drei Jahren in der »Frankfurter Allgemeinen« (18. Januar 2012) auf die seiner Meinung nach bestehende Paradoxie hinwies, »dass der akademische Marxismus nunmehr in jenen Ländern am stärksten« gewesen sei, die darin gewissermaßen »Nachzügler waren und nie über starke kommunistische Bewegungen verfügt haben«, konnte er nicht ahnen, dass daraus eine veritable Debatte würde: Über die Frage, von wo ein Marxismus die Kraft zu seiner Rekonvaleszenz nach dem Missbrauch durch Stalinismus und autoritärem Staatssozialismus am ehesten beziehen würde - Nachtwey meinte: aus dem angelsächsischen Raum -, wurde nicht nur in wissenschaftlichen Diskussionsforen wie jener der »Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung« debattiert, sondern alsbald auch auf einem großen Kongress in Berlin im Dezember 2013.

Nun könnte man vermuten, akademische Debatten über die »Lage des Marxismus« würden auch dann nicht...

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