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Sarkozys Geldeintreiber vor Gericht

Prozess zur Spendenaffäre um Milliardärin Bettencourt beginnt in Bordeaux

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Skandal erschütterte die Republik, jetzt beginnt in Bordeaux der erste Prozess zur weitverzweigten Finanzaffäre um die greise L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt.

Zwar fehlt Nicolas Sarkozy bei dem am Montag in Bordeaux beginnenden Prozess um die Milliardärin Liliane Bettencourt, aber seine Helfer sitzen auf der Anklagebank. Gegenüber dem Ex-Präsidenten wurde das Verfahren zu diesem Fall 2013 wegen Mangels an Beweisen eingestellt. Das ändert aber nichts daran, dass gegen Sarkozy nach wie vor in rund einem Dutzend anderer Fälle wegen illegaler Parteispenden, Hinterziehung öffentlicher Gelder und Vorteilsannahme ermittelt wird. Auch in Bordeaux wird sein Name sicher häufig fallen, denn Hauptangeklagter ist der einstige Finanzminister Eric Woerth, der bei verschiedenen Wahlkampagnen der Finanzchef des Kandidaten Sarkozy war.

Dabei hat ursprünglich eine Familienaffäre den Stein ins Rollen gebracht: Françoise Bettencourt, die Tochter der greisen Erbin des L'Oréal-Konzerns und reichsten Frau Frankreichs Liliane Bettencourt erstattete 2007 Anzeige gegen mehrere Personen aus der Umgebung ihre M...


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