Neues Geld im Pharmaglücksrad

Ärzte kritisieren bei internationaler Konferenz in Berlin Preispolitik der Impfstoffhersteller

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Geberkonferenz der globalen Impfallianz Gavi tagt seit Dienstag in der Hauptstadt, um bis 2020 7,5 Milliarden US-Dollar zu sichern. Bundeskanzlerin Merkel sagte aus Deutschland 600 Millionen Euro zu.

Impfungen für Kinder in den ärmsten Ländern der Welt - mit diesem Ziel wurde vor 15 Jahren Gavi gegründet, die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung. Ursprünglich initiiert von der Bill & Melinda Gates Stiftung, gehören zu der öffentlich-privaten Partnerschaft inzwischen Regierungen von Industrie- und Entwicklungsländern, die WHO, UNICEF, Impfstoffhersteller und einige Nichtregierungsorganisationen. Diese Zusammensetzung sorgt jedoch für Interessenkonflikte. Darauf machten die unabhängige internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen und andere Kritiker zu Beginn der Geberkonferenz aufmerksam. Ein Problem ist zum Beispiel die undurchsichtige Preispolitik der Hersteller. Mehr Transparenz bei den Preisen könnte zu ihrer Senkung beitragen, weil die Länder dann eine bessere Verhandlungsbasis hätten, so Philipp Frisch gegenüber dem »nd«. Er ist Koordinator der Medikamentenkampagne von Ärzte ohne Grenzen.

Geimpf...

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