Keimzeit am Kieler Uni-Klinikum

Das multiresistente Acinetobacter baumannii geht um - schwere Vorwürfe an UKSH-Leitung

  • Von Dieter Hanisch, Kiel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Im Kieler Uniklinikum (UKSH) sind bereits zwölf Patienten verstorben, bei denen ein hochgefährliches Bakterium nachgewiesen wurde. Ver.di kritisiert die hygienischen Bedingungen in der Klinik scharf.

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) grassiert der hochgefährliche Keim namens Acinetobacter baumannii - und es herrscht Alarmstimmung. Inzwischen sind zwölf Patienten verstorben, bei denen das multiresistente Bakterium nachgewiesen wurde. Laut UKSH sei aber bei neun von ihnen die Grunderkrankung als Todesursache anzusehen. Zwei Intensivstationen bleiben bis auf weiteres gesperrt. Die Gewerkschaft ver.di übt massive Kritik gegenüber den Klinik-Verantwortlichen, die auch wegen ihrer Öffentlichkeitsarbeit gescholten wird.

Das Image des Kieler UKSH-Standorts ist stark beschädigt: Patienten ziehen es aus Angst bereits vor, andere Krankenhäuser aufzusuchen. Momentan werden noch 16 Patienten isoliert, die von dem Keim befallen sind, der gegen fast alle Antibiotika resistent ist. UKSH-Chef Jens Scholz spricht von einem medizinischen Schicksalsschlag, der nun ausgerechnet sein Haus getroffen habe. Für Steffen Kühhirt, Landesfachber...

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