Thomas Fritz, Leipzig 28.01.2015 / Sport

Das Loch in Leipzigs Sportgeschichte

Teil 3 der ND-Serie zu Sport und Nationalsozialismus: Ein Fußball-Fanprojekt sucht nach jüdischen Schicksalen

Fans mehrerer Leipziger Fußballklubs haben eine Lücke geschlossen: Zu lange war nichts über Juden im Fußball der Stadt der DFB-Gründung bekannt - Ernst Raydt, der erste Präsident des VfB Leipzig war einer von ihnen.

In den 1930er Jahren war Daniel David Katzmann einer der anerkanntesten jüdischen Bürger in Leipzig. 1895 in Hessen-Nassau geboren, leitete er die Jüdische Volkshochschule und den jüdischen Sportverein SV Schild. Während andere Juden längst emigriert oder deportiert waren, versuchte Katzmann verzweifelt, ein Land für die Ausreise zu finden. Doch keines wollte ihn, seine Frau Hilde und die 1933 geborene Tochter Inge aufnehmen. Als eine der letzten jüdischen Familien der Messestadt deportierten die Nationalsozialisten die Katzmanns 1942, zunächst in das KZ Theresienstadt. Im Vernichtungslager Auschwitz verlieren sich ihre Spuren.

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