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Bundeswehr bestätigte NH90-Mängel

Helikopter mit Triebwerksproblem Wehrbeauftragter legte Bericht vor

Berlin. Die Möglichkeit von Materialveränderungen bis hin zur »Rissbildung im Bereich des Schaufelfußes« und »zum Abriss der Laufschaufel« bei den Triebwerken des NH90-Hubschraubers bestätigt das Verteidigungsministerium in einem Bericht »zu angeblichen technischen Störungen beim Transporthubschrauber NH90«. Man verwies darin auf Notlagen im Juni 2014 in Termez (Usbekistan) und in Leipzig. Zur Behebung der sogenannten Stagnation schlug die Industrie unter anderem vor, ein softwaregesteuertes Verfahren zu integrieren. Dieses soll für die deutsche NH90-Flotte erst Ende 2016 verfügbar sein, dennoch bleibt der Hubschrauber im Einsatz. Seit 2007 werden auch »Rauchentwicklungen« registriert. Man entdeckte mehrfach »Verrußungen und Verschmorungen« im Cockpit. Medienberichte über NH90-Mängel wurden bislang heruntergespielt. Trotz möglicher Gefahren sprach man auch jetzt von »Einzelfällen«.

Kritik an der Bundeswehr-Ausrüstung übte am Dienstag auch der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP). Die Rüstungsplanung vermag »die sach- und zeitgerechte Deckung des künftigen Einsatzbedarfs nicht zu gewährleisten.« Seine Behörde ging im vergangenen Jahr 4416 Fällen nach, darunter Beschwerden über Fehlverhalten von Vorgesetzten sowie 63 Fälle von rechtsextremer Propaganda. hei Seiten 4 und 6

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