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Eifersucht oder Habgier?

Prozess um Mord an Pferdewirtin vor dem Abschluss

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Eine junge Berlinerin wurde getötet. Zuvor waren zwei Mordversuche gescheitert. Nun geht der Prozess zu Ende.

Wurde die Pferdewirtin aus Berlin wegen ihrer millionenschweren Lebensversicherungen erdrosselt? Oder war es eine eifersüchtige Rivalin, die einen Killer anheuerte? Nach fast zweijährigem Prozess will das Landgericht an diesem Donnerstag das mit Spannung erwartete Urteil verkünden. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft war es ein Mordkomplott aus Habgier.

An 63 Verhandlungstagen versuchte das Gericht seit März 2013, den Fall aufzuklären. Doch von den fünf Angeklagten gab nur eine 29-Jährige unter Tränen eine Verstrickung zu. Als Kronzeugin sagte sie auch gegen den Ex-Freund der Getöteten aus. Der Springreiter wiederum beteuerte seine Unschuld. Vier der Angeklagten sollen nach dem Willen der Staatsanwaltschaft lebenslang hinter Gitter. Der Ankläger sah es in seinem Plädoyer als erwiesen an, dass der heute 26 Jahre alte Ex-Freund der Pferdewirtin sowie dessen Mutter (57) die Mordpläne schmiedeten, um an die Versicherungspolicen der 21-Jährigen von knapp 2,5 Millionen Euro zu kommen. Für die Versicherungen - mit dem Sohn als Begünstigten - habe die Mutter gesorgt.

Für Mutter und Sohn, die einen Reiterhof in Brandenburg betrieben, sowie den angeheuerten Killer (24), der 500 Euro erhielt, forderte die Staatsanwaltschaft zudem, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Gibt das Gericht dem statt, können sie nicht nach 15 Jahren vorzeitig auf Bewährung aus der Haft entlassen werden. dpa/nd

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