Ausfuhrsperre für 400 Kunstwerke

Portigon-Sammlung

Die millionenschwere Kunstsammlung der WestLB-Nachfolgerin Portigon wird von fünf Kunstexperten unter die Lupe genommen. Erstmals seit sieben Jahren hat Kulturministerin Ute Schäfer (SPD) den Sachverständigenausschuss zur Prüfung national wertvollen Kulturguts einberufen. Bisher musste dieses Gremium noch nie eine so umfangreiche Sammlung begutachten.

Bis zum Ende des von Schäfer eingeleiteten Verfahrens gilt eine Ausfuhrsperre für alle 400 Werke der ehemaligen WestLB-Kollektion. Sie umfasst Arbeiten von August Macke und Pablo Picasso bis Joseph Beuys und Sigmar Polke. Vor einem Verkauf im Inland seien die Werke damit allerdings nicht geschützt, hieß es am Mittwoch im Kulturministerium.

Zum Ausschuss gehören nach dpa-Informationen unter anderem der ehemalige Direktor der Kunstsammlung NRW, Armin Zweite, der frühere Leiter des Kölner Wallraf-Richartz-Museums, Rainer Budde, und die Bonner Professorin für Kunstgeschichte, Anne-Marie Bonnet. Auch ein Kunstsammler und ein Galerist sollen benannt werden. dpa

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