Bayern zieht seine Grenzen neu und tauscht mit Baden-Württemberg

München. Bayern ändert seine Form: Nach umfangreichen Vorbereitungen und Berechnungen der Behörden wird der Freistaat in der Nähe von Würzburg exakt 7,7389 Hektar unterfränkischen Grund und Bodens mit Baden-Württemberg tauschen. Grund ist die baden-württembergische Flurbereinigung, die den örtlichen Förstern das Leben erleichtern soll: »Durch die Grenzänderungen entstehen neue zukunftsorientierte Bewirtschaftungseinheiten, die wesentlich zur Verbesserung der Forstwirtschaft beitragen«, heißt es in dem Antrag der Staatsregierung, dem der Agrarausschuss des Landtags am Mittwoch zustimmte. Um eine Schrumpfung Bayerns zu verhindern, erhält die Staatsregierung im Gegenzug mehrere Grundstücke von Baden-Württemberg. Es tauscht auf bayerischer Seite der Markt Bütthard (Kreis Würzburg) mit der baden-württembergischen Gemeinde Wittighausen. Um den Verlust der bayerischen Staatsangehörigkeit muss sich niemand Sorgen machen: Ein Einwohnertausch ist mit der Neuordnung nicht verbunden. Es handelt sich ausschließlich um unbebaute und unbewohnte Grundstücke. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung