Gerichtsmediziner: Leiche Litwinenkos war radioaktiv verseucht

London. Die Leiche des 2006 vergifteten Kremlkritikers und Ex- Spions Alexander Litwinenko war nach Angaben des Gerichtsmediziners ein radioaktives Pulverfass. Bei der Obduktion hätten die Mediziner zwei Sicherheitsanzüge übereinander sowie einen Spezialhelm getragen, in den durch einen Schlauch gefilterte Atemluft gepresst wurde, so der leitende Pathologe Nathaniel Cary am Mittwoch bei einer gerichtlichen Untersuchung des Falls in London. »Es wurde als die gefährlichste Obduktion beschrieben, die je in der westlichen Welt durchgeführt wurde und das stimmt wohl«, sagte Cary. Die Untersuchung, von der Witwe Litwinenkos gegen den Willen der britischen Regierung durchgesetzt, soll zehn Wochen dauern. dpa/nd

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