Härtere Strafen für Menschenhandel

Berlin. Die Bundesregierung will die Strafen für Menschenhandel verschärfen. Das Bundeskabinett brachte dazu am Mittwoch einen Gesetzentwurf auf den Weg. Unter anderem sollen jugendliche Opfer besser geschützt werden. Bislang gilt für die Förderung des Menschenhandels eine Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten bei Fällen, in denen das Opfer unter 14 Jahren alt ist. Diese Altersgrenze wird angehoben: Künftig soll dieses Strafmaß für alle Opfer unter 18 Jahren gelten. Der Gesetzentwurf dient der lange überfälligen Umsetzung einer EU-Richtlinie. Die Frist dafür war schon im April 2013 abgelaufen. Darüber hinaus hat sich die Koalition vorgenommen, umfangreicher gegen Zwangsprostitution vorzugehen. Diese Pläne sind aber noch in Arbeit. dpa/nd

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