Herz für Kinder

Statistik sieht den Osten bei der Versorgung von Herzkranken ganz klar im Nachteil

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Dank besserer Therapie überleben mehr Menschen den Herzinfarkt, sagt der neueste Herzbericht. Um die Probleme der regionalen Unterschiede oder ungenügender Rehabilitation macht er einen Bogen.

Wirklich gute Nachrichten im gestern in Berlin vorgestellten Herzbericht gibt es für die Jüngsten: Bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern hat sich die Überlebensprognose in den letzten 30 Jahren deutlich verbessert - dank verfeinerter OP-Methoden, moderner Bildgebung und Katheteranwendungen. Defekte des Herzens sind die häufigste angeborene Fehlbildung überhaupt, jedes 100. Kind kommt damit in Deutschland zur Welt. Die Sterblichkeit sank zwischen 1980 und 2005, danach pendelte sie sich bei 600 Fällen pro 100 000 Einwohner ein. 2013 wurden in Deutschland knapp über 8000 Herzkathetereingriffe bei Kindern durchgeführt, wobei die Zahl der Zentren und auch die Zahl der Fälle leicht zurückging.

Während bei angeborenen Herzfehlern die Sterblichkeit generell sank, waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen 2013 noch für 66 Prozent aller Todesfälle verantwortlich. 2012 befanden sich 2,5 Millionen Menschen deswegen in Kliniken.

Ohne Zweifel ist der Vers...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.