Brackwasser über den Kopf

»Die Roten Khmer und die Folgen« - eine Ausstellung in der Akademie der Künste

  • Von Manuela Lintl
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Was bedeutet es, Künstler in einem Land zu sein, in dem während der nur dreieinhalbjährigen Schreckensherrschaft der Roten Khmer fast ein Viertel der Bevölkerung umgebracht wurde? Ein Ausstellung mit überraschenden Einblicken.

Was bedeutet es, Künstler in einem der ärmsten Länder der Welt zu sein? In einem Land, in dem während der nur dreieinhalbjährigen Schreckensherrschaft der Roten Khmer (1975-79) fast ein Viertel der Bevölkerung umgebracht wurde? Ein Land, das bis in die 1990er Jahre von Besatzung und Bürgerkrieg gezeichnet war, 1993 die ersten freien Wahlen als parlamentarische Wahlmonarchie erlebte und erst 2007 mit der Aufarbeitung vergangenen Unrechts durch einen von den Vereinten Nationen mitgetragenen Kriegsverbrecher-Prozess begann?

Was für eine Kunst kann in einem Land wie Kambodscha entstehen und wie können wir aus Perspektive einer westlichen, demokratischen Industrienation, die eine Massenvernichtung in der NS-Zeit zu verantworten hat, diese Kunst verstehen oder bewerten? Solche Fragen aufzuwerfen, ist sicher nicht primäre Absicht der Macher der aktuellen Ausstellung »Die Roten Khmer und die Folgen. Dokumentation als künstlerische Eri...

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