Hubertusbad wird kein Lichtenberger

Projektgenossenschaft kritisiert Vergabeverfahren des Liegenschaftsfonds

Der Verkauf des Hubertusbades geht in die erste Runde. Doch es gibt bereits einen Verlierer: Die Projektgenossenschaft Stadtbad Lichtenberg fühlt sich vom Verfahren ausgeschlossen.

»Wir sind enttäuscht und werten die gestartete Ausschreibung des Liegenschaftsfonds als bewusste Entscheidung gegen Bürgerengagement«, sagt Christina Emmrich, Generalbevollmächtigte der Projektgenossenschaft Stadtbad Lichtenberg und Ex-Bezirksbürgermeisterin. Denn das, was von den Verfahrensteilnehmern gefordert werde, sei für die erst vor einem Jahr gegründete Projektgenossenschaft nicht erfüllbar. So verlangt der Liegenschaftsfonds von den Bewerbern die Umsätze der letzten fünf Geschäftsjahre - mindestens fünf Millionen Euro jährlich - darzulegen. Außerdem sind Referenzen für Projekte in ähnlicher Größenordnung erwünscht. Angesetzt werden vom Liegenschaftsfonds dafür sieben Millionen Euro. »Das ist doch eindeutig, eine Bürgerbeteiligung ist nicht erwünscht«, erklärt auch Michael Metze, Vorsitzender des Fördervereins Stadtbad Lichtenberg. Man habe keine Chance beim Wettbewerb mitzumachen.

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