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Finanzminister einig, nicht einig zu sein

Treffen zwischen Varoufakis und Schäuble ohne Annäherung / EZB verstärkt Druck auf SYRIZA

Berlin. Das Ringen zwischen Athen und dem von der Bundesregierung angeführten Austeritätslager um die europäische Krisenpolitik spitzt sich zu: Erst setzte die Europäische Zentralbank die neue griechische Regierung unter Druck, dann fanden die Finanzminister Yanis Varoufakis und Wolfgang Schäuble bei einem Treffen in Berlin nur in einer Sache Einigkeit: nicht einig zu sein.

Am Mittwochabend hatte die Europäische Zentralbank (EZB) überraschend den Zugang für angeschlagene griechische Banken zu frischem Geld erschwert. Die EZB gab bekannt, Staatsanleihen Griechenlands nur noch für wenige Tage als Sicherheit für Zentralbankgeld zu akzeptieren, anstatt wie allgemein erwartet zumindest das Auslaufen des damit verknüpften Hilfsprogramms Ende des Monats abzuwarten. Am Donnerstag hieß es dann, dass die EZB griechischen Banken Notfallkredite in Höhe von bis zu 60 Milliarden Euro genehmigt habe, was zunächst deren Zahlungsfähigkeit sichert.

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