Erstes Gold an Clemens Meyer und Thomas Stuber

Monika Grütters verlieh die LOLA für das beste unverfilmte Drehbuch

  • Von Katharina Dockhorn
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Für Clemens Meyer schließt sich ein Kreis. Der Leipziger Autor verblüffte mit seinem Bestseller »Als wir träumten.«, den das eingespielte Gespann Wolfgang Kohlhaase und Andreas Dresen adaptierte. Am Montag feiert der Filme Premiere auf der Berlinale. Nun legt Meyer gemeinsam mit Thomas Stuber sein erstes eigenes Original-Drehbuch »In den Gängen« vor.

Es ist eine schöne Tradition, dass ein deutscher Filmpreis herausgehoben wird. Er schiebt für einen Abend die Künstler ins Rampenlicht, deren Ideen und Pfiffigkeit die Grundlage jedes Films sind. Bei der großen Gala zur Verleihung der Lolas am 19. Juni in Berlin werden die Filme sowie die Stars im Focus stehen. Vom Preis für das Beste verfilmte Drehbuch nimmt die Öffentlichkeit kaum Notiz. Daher ist es gut, dass die Mitglieder der Deutschen Filmakademie nur über die Lola für das beste verfilmte Drehbuch abstimmen. Den Gewinner der Lola für die beste noch nicht verfilmte Vorlage bestimmt eine Expertenkommission, die Kulturstaatsministerin Monika Grütters beruft.

Mit großer Liebe zum Detail und pointierten Dialogen erzählten Thomas Stuber und Clemens Meyer die Geschichte von vier Mitarbeitern eines Großmarktes, befanden die Juroren. Christian der neue Mann auf dem Gabelstapler, redet nicht viel. Auf seine Vergangenheit darf ihn ...


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