Das Monopol auf Grenzverschiebung

Mit »2+4« begann vor 25 Jahren jene Ära des weltpolitischen Unilateralismus, gegen die Moskau nun aufbegehrt

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als die Sechsparteiengespräche um die deutsche Einheit geboren werden, beginnt eine Ära »westlicher« Alleinherrschaft. Deren Infragestellung im Osten der Ukraine macht die Krise so gefährlich.

Vor einem Vierteljahrhundert, am 13. Februar 1990, endet eine Ära und eine andere beginnt. Im kanadischen Ottawa, weit weg von den historischen Schlachtfeldern und Konfliktlinien des alten Kontinents und am Rande einer Konferenz der neutralen KSZE, wird die Idee von »2+4« geboren. Während in der DDR der »Runde Tisch« noch in Visionen eines freien Landes schwelgt und eine frei gewählte Berliner Regierung noch gar nicht existiert, werden die Weichen gestellt: Deutschland würde »wiedervereinigt« - und die Welt nachhaltig umgekrempelt.

Vordergründig drehen sich die Gespräche zwischen den Bonner und Berliner Regierungen sowie Frankreich, England, den USA und der UdSSR um Deutschland. Der dann im September in Moskau unterzeichnete und 1991 ratifizierte Vertrag besiegelt anstelle eines Friedensvertrages die staatsrechtliche Souveränität der Bundesrepublik; im Gegenzug muss Bonn, was Helmut Kohl schwerfällt, die Grenzen Polens anerkennen, eine...

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