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Wirtschaftliche Schocktherapie im Schatten des Krieges

Der Internationale Währungsfonds gibt Kiew weiter Kredite - unter der Bedingung schmerzhafter Strukturanpassung

  • Von Olli Will und Jens Malling
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ein Rezept für die Katastrophe sehen Experten in der Schocktherapie, die der Internationale Währungsfonds mit der Unterstützung des Westens zurzeit in der Ukraine einführt. Nun gibt es neue Kredite

Steht der Internationale Währungsfonds (IWF) in der Tür, ist die Krise längst in voller Blüte. So ist der Umstand, dass sich der IWF mit Kiew vorläufig auf ein Vierjahresprogramm in Höhe von 17,5 Milliarden Dollar (15,5 Milliarden Euro) geeinigt hat, mindesten sosehr Ausdruck der Krisendimension wie Zeichen der Hoffnung, wie die Einigung von IWF-Chefin Christine Lagarde am Donnerstagmorgen in Brüssel interpretiert wurde. Sie sprach von einem möglichen »Wendepunkt« für den krisengeschüttelten und pleitebedrohten Staat.

Es steht ernst um die Ukraine: »Die Ukraine befindet sich wirtschaftlich momentan im freien Fall. Das hat in erster Linie mit dem Krieg und den Problemen, die das Janukowitsch-Regime und 25 Jahre miserable Regierungsführung hinterlassen haben, zu tun. Das Land verlor 2014 ungefähr 7,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes«, sagt der Experte für postsowjetische Wirtschaft Josh Cohen. Der IWF verschreibe Medikamente, die nur al...


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