Freitod bei Jobverlust

Studie: Bereits die Angst vor der Kündigung kann zum Suizid führen

Jede fünfte Selbsttötung steht im Zusammenhang mit tatsächlichem oder drohendem Jobverlust, so das Ergebnis einer Studie der Universität Zürich. Die Forscher fordern mehr Präventionsprogramme.

Arbeitslosigkeit kann Menschen in den Suizid treiben: Jede fünfte Selbsttötung steht direkt oder indirekt im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit. Das ist das Ergebnis einer Studie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, die in diesen Tagen im Fachmagazin »The Lancet Psychiatry« vorgestellt wurde. Die Forscher um den Soziologen Carlos Nordt untersuchten 233 000 Suizide in 63 Ländern aus den Jahren 2010 und 2011. Von diesen standen 45 000 zumindest mittelbar in Zusammenhang mit einem Jobverlust.

Die Gesamtzahl der durch Arbeitslosigkeit mitbedingten Selbsttötungen dürfte weitaus höher sein, beenden doch weltweit jährlich rund eine Million Menschen selbst ihr Leben. Sofern die Erkenntnisse auf alle Länder übertragbar wären, müsste man pro Jahr von 200 000 Selbsttötungen wegen Jobverlust ausgehen.

»Trotz länderspezifischer Besonderheiten fanden wir in allen Weltregionen ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: