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Private zahlen das Event nicht

Martin Kröger hätte gerne valide Zahlen zur Olympia-Bewerbung

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Bei Olympischen und Paralympischen Sommerspielen geht es um Geld - viel Geld. Werbe- und Fernseheinnahmen fließen in Milliardenhöhe an das Internationale Olympische Komitee (IOC). Ein bisschen davon bekommt auch die Ausrichterstadt. Doch seriöse Berechnungen zu den Spielen sucht man oft vergebens. Stark schwanken die Zahlen, mit denen operiert wird: Die einen sagen, Olympia wird für Berlin ein Milliardengrab, andere dagegen behaupten, solch ein Megaevent koste die Stadt keinen Cent.

Wer nun auf Informationen vom Senat hofft, bleibt ratlos: Sicher, es steht ja nicht mal fest, ob sich Deutschland überhaupt mit Berlin für 2024 und 2028 bewerben wird. Eine solche Bewerbung, so heißt es, würde den Haushalt mit 50 Millionen Euro belasten. Im Falle eines Zuschlags soll die Sportstättenertüchtigung, die temporären Bauten und so weiter rund 2,4 Milliarden Euro kosten.

Doch was sind solche Angaben wert? Ein Blick auf die laufenden olympischen Werbewochen bestärkt Zweifel: Da erklärte zu Beginn der Kampagne der Chef der Senatskanzlei, Björn Böhning, dem »nd«, dass der Senat »kein Budget« habe und auf »Privatinitiative« setze. Es sei indes nicht auszuschließen, dass der Senat aus der »be-Berlin«-Kampagne Geld hinzuschießen werde. Inzwischen steht fest: Sogar eine Million Euro aus der Imagekampagne steht zur Verfügung. Wie bei Stadtschloss und Staatsoper ist es auch bei Olympia: Private kündigen großspurig Spenden an, aber die Zeche zahlt am Ende der Steuerzahler.

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