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Gerne mit einem Lachen

»Meine Tochter Anne Frank«, Doku-Drama in der ARD

  • Von Jan Freitag
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Ernst des Lebens, so denken nicht nur Miesepeter und kleine Geister, verträgt kein Lachen. Das dies nicht der Fall ist, beweist das Leben und der Film »Meine Tochter Anne Frank« im ARD.

Der Ernst des Lebens, so denken nicht nur Miesepeter und kleine Geister, verträgt kein Lachen. Lachen nimmt ihm Würde, Tiefgang, die Feierlichkeit. Schon gar nicht ziemt es sich laut dieser Sichtweise den großen Menschheitsdramen, von Tod und Trauer bis Katastrophen, Völkermord, das Lachen entgegenzusetzen.

Von wegen! Erst wo der Spaß aufhört, rotzte der Kabarettist Werner Finck der Gestapo entgegen, »beginnt der Humor«. Denn so schlimm es auch sein mag, in einem Land zu leben, wo es keinen Humor gibt, ergänzte seinerzeit Berthold Brecht: Noch schlimmer sei es doch dort, wo »man Humor braucht«.

Zum Beispiel in der Prinsengracht 263. Hinter einem Aktenregal inmitten der Amsterdamer Innenstadt versteckte sich vor gut 70 Jahren Anne Frank vor den NS-Schergen. Sie tat es mit sieben Leidensgenossen, auf engstem Raum, notdürftig versorgt von einer Handvoll Aufrechter, mehr als zwei Jahre lang. Vor allem aber tat sie es nicht d...


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