Flammendes Inferno

Das Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa wird in der Doku »Lauffeuer« beleuchtet

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Zeiten, in denen Geschichtsumdeutungen durch große Medien zum Normalfall geworden sind, ist es hilfreich, sich an die Anfänge des Ukraine-Kriegs zu erinnern. Die Dokumentation »Lauffeuer« tut dies, indem sie das Drama um die über 40 am 2. Mai 2014 im Gewerkschaftshaus von Odessa verbrannten, erschossenen und erschlagenen Menschen aufarbeitet. Der Film von Ulrich Heyden und Marco Benson hatte am Mittwoch Premiere im Berliner Kino Moviemento.

Die Dokumentation zeigt die Rebellen eben nicht als Angriffskrieger - im Gegensatz zu zahlreichen aktuellen Berichten zur »Feuerpause« von Minsk. Man kann den (in Odessa gar nicht ausgerufenen) »Volksrepubliken« elementare Demokratiedefizite bescheinigen - aber sie wollten Kiew und die Westukraine zu keinem Zeitpunkt einnehmen. Sie haben sich dem Putsch vom 22. Februar 2014 widersetzt und dem Kiewer Gewaltmonopol die Gefolgschaft aufgekündigt. Aber niemals hatten sie einen Eroberungskrie...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 541 Wörter (3846 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.