Armut sinkt auf hohem Niveau

Brandenburg ist, neben Sachsen-Anhalt, das einzige Bundesland, in dem die Armut 2013 leicht gesunken ist. Die Quote liegt aber weiter erheblich über dem Bundesdurchschnitt.

Anders als in fast allen anderen Bundesländern ist die Armut in Brandenburg zurückgegangen. Doch noch immer liegt die Armutsquote von 17,7 Prozent im Jahr 2013 über dem bundesweiten Durchschnitt von 15,5 Prozent. Das geht aus dem Bericht zur regionalen Armutsentwicklung hervor, den der Paritätische Wohlfahrtsverband am Donnerstag in Berlin vorgelegt hat.

Obwohl die Wirtschaft in Deutschland läuft und die Arbeitslosigkeit sinkt, wächst dem Bericht zufolge die Armut. Danach ist die bundesweite Armutsquote 2013 von 15 auf 15,5 Prozent gestiegen und hat damit einen neuen Höchststand erreicht.

In Brandenburg ist die Armutsquote den Angaben zufolge von 18,9 Prozent im Jahr 2006 zunächst auf 16,3 Prozent im Jahr 2010 zurückgegangen. 2011 lag sie bei 16,8 Prozent, 2012 bei 18,1 Prozent. Außer in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen hat die Armut den Angaben zufolge 2013 in allen Bundesländern zugenommen. epd/nd

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