Erneut Proteste wegen Sozialamt-Schließung

Waren. Ungeachtet der Beschlüsse des Sonderkreistages haben am Donnerstag in Waren an der Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) erneut rund 150 Menschen gegen die Zentralisierung der Sozialämter protestiert. Auf Transparenten wurde auf dem Neuen Markt gefordert, dass die Bürgernähe der Sozialämter an der Mecklenburgischen Seenplatte erhalten bleiben solle. Der nach der Fläche bundesweit größte Kreis will die Verwaltung aus Kostengründen in Neubrandenburg zentralisieren. In Neustrelitz, Waren und Demmin sollen Bürgerbüros mit zusätzlichen Fachkräften betrieben werden. Landrat Heiko Kärger (CDU) hatte am Montag zugesichert, dass Bedürftige trotz des Umzuges alle Leistungen am bisherigen Ort beziehen könnten und nicht eigens nach Neubrandenburg fahren müssten. dpa/nd

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