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Das große Grapschen nach Afrika

Die Berliner Konferenz unter Bismarcks Vorsitz vor 130 Jahren

  • Von Ulrich van der Heyden
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

In den letzten Jahren wird von einigen sogenannten Aktivisten insbesondere in der deutschen Hauptstadt immer wieder der Vorwurf erhoben, dass hierzulande viel zu wenig über die kolonialen Verbrechen bekannt sei, man sich damit endlich kritisch auseinandersetzen müsse. Es sei an der Zeit, sich durch Rückgabe von in deutschen Museen gehorteten Beutegütern, vor allem der Human Remains, menschlicher Schädel und Skelette von Kolonisierten, zu entschuldigen. Auch über finanzielle Wiedergutmachungen für Völkermord und Menschenrechtsverletzungen müsse man diskutieren. Durch allumfassende Aufklärung der kolonialen Verbrechen, durch Beseitigung von kolonial belasteten Straßennamen in deutschen Großstädten, durch die Errichtung von Mahn- oder Denkmälern für die Opfer kolonialer und rassistischer Gewalt und vor allem - wie es in der jüngsten Ausgabe der Berliner GEW-Zeitschrift hieß - durch größere Aufmerksamkeit in den Schulbüchern müsse Wiede...


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