Die Sprache des Absurden

Erfahrungen belegen: Nicht alles, aber vieles, was in Träumen geschieht, sollte uns zu denken geben

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Jeder Mensch träumt, auch wenn sich nicht jeder am nächsten Morgen daran erinnern kann. Denn Träume werden in der Regel nicht vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis übertragen. Deshalb behalten wir einen Traum nur dann, wenn wir mittendrin oder kurz danach aufwachen und das im Kopf Geschehene noch einmal rekapitulieren.

In ihren Träumen erleben Menschen oft die wildesten Abenteuer. Selbst wer im Wachzustand eher spießig und verklemmt ist, beteiligt sich im Traum an gefährlichen Verfolgungsjagden oder lässt sich zu sexuellen Handlungen hinreißen, die im realen Leben für ihn tabu wären. In vielen Träumen geht überdies die Ordnung der Zeit verloren, und den Abläufen fehlt die innere Logik, was wir allerdings erst feststellen, wenn wir aufwachen.

Obwohl Menschen in allen Schlafphasen mehr oder weniger zum Träumen fähig sind, ereignen sich die intensivsten Träume im sogenannten REM-Schlaf, der durch schnelle Augenbewegungen (RE...


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