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Es gibt eine Alternative

Tom Strohschneider über den Kompromiss von Brüssel, die Zukunft der Krisenpolitik und worin der Erfolg von SYRIZA schon jetzt liegt

Wer ist der Sieger des Eurogruppen-Treffens vom Freitagabend? Wer der Verlierer? Die Frage ist falsch gestellt - denn ob und wer in Brüssel was genau erreicht hat, ist nicht nur eine Angelegenheit des Konflikts um das Kreditprogramm für Griechenland und die umstrittenen Kürzungsauflagen. Es geht hier um mehr, um die europäische Krisenpolitik, um die Machtbalance in der EU und um die Glaubwürdigkeit eines neoliberalen Kurses, der bis zur Peinlichkeit demaskiert ist - und trotzdem immer noch die Szenerie bestimmt. Aber eben nicht mehr ganz unangefochten.

Zum Kompromiss von Freitagabend sind mehr als vorläufige Überlegungen zudem kaum angemessen. Immerhin muss bereits in der Nacht zum Dienstag die nächste große Hürde übersprungen werden: Die »Institutionen« und die Euro-Finanzminister müssen den Vorschlägen aus Athen erst zustimmen. »Wenn die Liste keine Billigung findet, dann ist die Vereinbarung tot«, hat der griechische Finanz...


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