Zu viele Eingeweihte im Fall Edathy

NDR-Bericht: 57 Personen wussten offenbar im Vorfeld von Ermittlungen gegen Ex-Abgeordneten / Kinderschutzbund kritisiert zu schwaches Sexualstrafrecht

Hat Sebastian Edathy strafbare Kinderpornos bestellt oder nicht? Ab Montag muss sich der frühere SPD-Abgeordnete vor dem Landgericht Verden verantworten. Doch der Prozess wird schon vor Beginn von immer neuen Skandalen überschattet.

Hannover. Der Kreis der Eingeweihten im mutmaßlichen Kinderporno-Fall Sebastian Edathy war nach Informationen des NDR größer als angenommen. 57 Politiker, Ermittler und Amtsträger in Niedersachsen sollen demnach bereits vor den Hausdurchsuchungen bei Edathy von dem Verdacht gewusst haben. Entsprechende Unterlagen sollen dem NDR-Fernsehmagazin »Hallo Niedersachsen« vorliegen. Sie geben auch Aufschluss über die Wege, auf denen diese Personen informiert wurden, dass sich Edathys Name auf einer Liste im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des Erwerbs kinderpornografischer Schriften befindet. Dies bezieht sich auf den Zeitraum vor der ersten Hausdurchsuchung bei Edathy im Februar vergangenen Jahres.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: