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Von Pfirsichbaum, Beerensträuchern und Rosen

Tipps im März

Langsam wird die Arbeit im Garten mehr. Bisher wurden weitgehend alle Obstbäume beschnitten, bis auf die frostempfindlichen Pfirsichsorten.

Schneiden nach den Winterfrösten

Mit dem Pfirsichschnitt wartet man, bis die strengeren Fröste vorbei sind. In eher milderen Gebieten kann man ab März mit dem Pfirsichschnitt beginnen. Da Pfirsiche viel Licht benötigen, sollte man die Krone als Hohlkrone erziehen.

Auch für das Pflanzen eines Pfirsichbaums ist der März sehr gut geeignet. Meist sind diese als einjährige Pflanze im Handel erhältlich. Nach dem Pflanzen erfolgt der sogenannte Pflanzschnitt. Dazu wird der Haupttrieb auf einer Höhe von einem Meter abgeschnitten. Die unter dem Anschnitt liegenden Seitentriebe, meistens drei bis vier, sollen die spätere Krone bilden. Diese Seitentriebe werden auf zwei Knospen zurückgeschnitten.

Erst im Jahr darauf beginnt der Erziehungsschnitt, bei dem jährlich die Seitentriebe um etwa die Hälfte zurückgeschnitten werden. Dabei sind Steiltriebe komplett zu entfernen.

Beerenobststräucher

Im März ist es höchste Zeit für die Beerensträucher. Der Schnitt bei Stachelbeeren hat sich etwas verändert. Wurden früher alle Triebe gestutzt (was zu dichten Pflanzen und kleineren Früchten führte), lässt man jetzt sechs bis acht Haupttriebe stehen. Die Seitentriebe schneidet man bei zu großer Zahl ganz ab.

Ähnlich der Schnitt bei den Johannisbeeren. Hier lässt man etwa sechs bis acht Ruten bei den roten und acht bis zehn Ruten bei den schwarzen Johannisbeeren stehen. Allerdings sollte die Pflanze jährlich oder alle zwei Jahre verjüngt werden, indem ältere Triebe bodennah abgeschnitten werden. Dabei lässt man starke Jungtriebe nachwachsen.

Brombeeren sind am frostempfindlichsten und sollten erst Mitte bis Ende März beschnitten werden. Man lässt nie mehr als drei bis vier junge Ruten als Haupttriebe stehen. Ältere Triebe werden einfach über dem Boden abgeschnitten. Alle Seitentriebe werden bis auf zwei Knospen zurückgeschnitten.

Schnittgesetz bei Rosen

Ein wichtiges Schnittgesetz bei Rosen ist: Stark wachsende Sträucher werden schwach, schwach wachsende Rosenarten stärker zurückgeschnitten. Beim starken Rückschnitt entfernt man erst einmal alle Schwachtriebe. Auch braune und trockene Triebe und Spitzen werden großzügig entfernt. Alle Jungtriebe des letzten Jahres werden auf zwei bis drei Knospen zurückgeschnitten.

Edelrosen werden generell auf drei bis vier Knospen (Augen) des Neutriebes zurückgeschnitten. Die am stärksten wachsenden Kletter- und Schlingpflanzen schneidet man um etwa ein Drittel zurück. Bei älteren Rosensträuchern belässt man nur 3 bis 4 Haupttriebe, die man an den Spitzen je nach Bedarf um ein Drittel kürzt. Die Seitentriebe werden dabei bis auf zwei Knospen gekürzt.

Ab zum Gemüsegarten

Im März ist es langsam Zeit, den Gemüsegarten vorzubereiten. Den Boden bearbeiten Sie aber erst, wenn er nicht nur abgetrocknet, sondern auch ausreichend erwärmt ist. Bleibt die Erde nicht mehr an den Schuhen kleben, ist der Boden trocken und kann bearbeitet werden. Die Beete werden kräftig umgegraben, der Boden gelockert und auch gleich gedüngt. Zur Startdüngung mischt man Kompost oder Stallmist unter die Erde. nd

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