Solidarität ist eine Seife

Seit zwei Jahren produzieren die Arbeiter von VIO.ME selbstverwaltet in ihrer besetzten Fabrik in Thessaloniki

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Die Krise hat Griechenland schwer getroffen. Doch eine Seife wurde zu einem Symbol des Widerstandes, das weit über Griechenland hinaus wahrgenommen wird.

Es ist ein klarer, sonniger Februarsonntag in Thessaloniki. Der Bus bringt mich aus der Stadt hinaus Richtung Flughafen. Schon bin ich zu weit gefahren, der Bus biegt auf den überdimensionierten Parkplatz von Ikea ein. Eine Station vorher hätte ich aussteigen sollen. Nun schimmert links das Mittelmeer durch eine Häuserreihe, rechts liegt ein tristes Industriegebiet. Also zurücklaufen. »Ein Stück weit auf der anderen Straßenseite zurück und dann rechts reingehen«, war mir gesagt worden. Bin ich wirklich richtig hier?

Ein Plakat zeigt mir, dass ich zumindest nicht in der komplett falschen Gegend sein kann. Es ist dasselbe grüne Plakat mit dem markanten Logo - ein Zahnrad und eine Fabrik mit rauchendem Schlot -, das ich am Abend zuvor in Thessaloniki mehrfach gesehen habe. Es hängt dort überall in den Straßen und in den Kneipen. Zunächst sehe ich dieses Plakat nur vereinzelt, dann werden es immer mehr. Ein Auto kommt mir entgegen...

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