Werbung

Polizeigewalt gegen Demonstranten in Chemnitz

Bei einer Demonstration gegen Cegida schlägt ein Polizist einen 17-jährigen / Mit Video

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Ein 17-jähriger Mann wird am Montagabend von einem Polizisten niedergeschlagen und dann weitergezerrt. Ein Fotograf filmt das ganze Geschehen. Bisher will die Polizei sich nicht äußern.

Chemnitz. Die Polizei in Chemnitz hat Ermittlungen gegen einen Polizeibeamten eingeleitet, der am Montagabend einen Teilnehmer einer Gegenkundgebung zur islamfeindlichen Cegida-Demonstration geschlagen haben soll.

Der Sachverhalt werde geprüft, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Zuvor hatte das Internetportal »Mopo24« ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie der Demonstrant von zwei Beamten abgeführt wird. Ein Polizist schlägt dem jungen Mann plötzlich in die Bauchgegend, so dass dieser zusammensackt. Warum der Beamte zuschlug, ist nicht zu erkennen.

In einer Meldung der Polizeidirektion Chemnitz geht der Polizeipräsident auf die Anschuldigungen ein. Bisher sei der Polizist namentlich noch nicht bekannt und somit kein abschließendes Urteil möglich. Er betonte: »Sollte sich der Verdacht der Körperverletzung im Amt bestätigen, so ist das nicht hinnehmbar.«

Warnung: Das unten angegebene Video zeigt die Anwendung von Gewalt. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!