Roboter auf tödlicher Mission

Im japanischen AKW Fukushima suchen Experten weiter nach dem geschmolzenen Reaktorkern

  • Von Susanne Steffen, Tokio
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auch fast vier Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima ist der geschmolzene Nuklearbrennstoff noch immer nicht gefunden. Nun macht sich im Inneren der Ruine der erste Spezialroboter auf die Suche.

Wie eine Schlange windet sich der 60 Zentimeter lange Roboter durch das enge Rohr. Am Ende des Tunnels lässt er sich mit Hilfe des Kabels, das ihn mit seinen Entwicklern außen vor der Versuchsanlage verbindet, ganz langsam mehrere Meter in die Tiefe sinken. Unten angekommen verwandelt er sich durch das Abknicken zweier Gelenke in ein U. So kann er sich auf dem unebenen Boden sicherer fortbewegen. Der Roboter soll im AKW Fukushima geschmolzenen Nuklearbrennstoff finden.

Die Entwickler des japanischen Technologiegiganten Hitachi sind zufrieden. Alles läuft nach Plan. Wenn der neue Roboter im April seine neue Aufgabe in der Atomruine antritt, kann er sich nicht den kleinsten Fehler erlauben. Sollte er stecken bleiben, ist er verloren. Schließlich wird er bis ins Innerste von Reaktor 1 vordringen, wo die Strahlung so hoch ist, dass sie einen Menschen binnen Minuten töten würde. Der Roboter soll die ersten Bilder des Nuklearbrennst...

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