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Russische Vorwürfe an die USA

Lawrow beklagt Verbreitung von Chaos im Nahen Osten

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New York. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den USA vorgeworfen, durch ihr Streben nach einer globalen Vormachtstellung den Nahen Osten ins Chaos gestürzt zu haben. Lawrow nannte am Montag während einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats zur Sicherung von Frieden und Sicherheit die US-Interventionen in Irak 2003, in Libyen 2011 und nun in Syrien als Beispiele für eine »Verletzung der grundlegenden Prinzipien der Vereinten Nationen«. Damit seien der Nahe Osten und Nordafrika »in Instabilität und Chaos« gestürzt worden und zur Brutstätte von Extremismus geworden.

»All dies ist das Ergebnis der Versuche, die globalen Angelegenheiten zu dominieren, überall alle zu beherrschen und einseitig die Militärmacht zur Durchsetzung der eigenen Interessen einzusetzen«, kritisierte Lawrow. Moskau war entschiedener Gegner der US-Invasion in Irak sowie des NATO-Luftkriegs gegen Libyen. Russland liegt zudem seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien im Konflikt mit den USA, da diese die syrischen Rebellen unterstützen, während Moskau hinter Präsident Baschar al-Assad steht.

Ein weiterer Konfliktherd ist die Ukraine, wo Russland die Rebellen unterstützt, während der Westen hinter der Regierung in Kiew steht. Lawrow warf Washington am Montag in New York »offene Unterstützung des verfassungswidrigen Putsches in der Ukraine vor einem Jahr« vor. Damals war Präsident Viktor Janukowitsch gestürzt und ins russische Exil getrieben worden. Der russische Außenminister kritisierte außerdem, der UN-Sicherheitsrat werde entweder benutzt, um Entscheidungen Washingtons abzusegnen, oder gänzlich umgangen.

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