In der Fremde sind Freunde Heimat

Wie syrische Flüchtlinge und professionelle Musiker Alltag und Kultur teilen

  • Von Ulrike Gramann
  • Lesedauer: ca. 9.0 Min.

Gott schuf die Erde in sieben Stockwerken», beginnt die syrische Legende, von der mir Nerkiz Joli im Gedränge der Opernpause erzählt. In dieser Legende gleiche Damaskus mit seinen sieben Toren dem Paradies. Sieben Tore zu sieben Städten, von denen spricht «Janna», das Paradieslied. Ibrahim Khashush schrieb es 2011 im Flüchtlingslager: «Paradies … Paradies … Paradies/ Syrien ist unsere Heimat/ Unsere Heimat ist unsere Liebe/ Ihre Erde ist unsere Liebe/ Ihre Hölle ist das Paradies.» Ein Chor syrischer Frauen, Männer und Kinder singt das Lied an diesem 21. Februar im Berliner Radialsystem, in einer ungewöhnlichen Inszenierung der Mozart-Oper «Cosi fan tutte».

Diese Geschichte hat mehrere Anfänge. Einer ist der 14. Mai 2014. Über die Zwischenstation Friedland kommen 40 syrische Flüchtlinge aus einem libanesischen Lager des UNHCR ins oberschwäbische Oggelsbeuren, in das Flüchtlingsheim der Stiftung «Heimat geben». Unter ihnen sind ...

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