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Zum 19. März soll Schluss ein

Bezirk droht Bewohnern der Gerhart-Hauptmann-Schule mit Zwangsräumung

  • Von Kerstin Ewald
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg versucht erneut, die teilbesetzte Schule in der Ohlauer Straße zu räumen. Die verbliebenen Bewohner wollen bleiben.

Die 45 Amtsbriefe mit der Räumungsdrohung überreichten Bezirksamtsmitarbeiter persönlich den Flüchtlingen. Auf elf Seiten in bestem amtsdeutsch ist dort zu lesen, warum die Gerhart-Hauptmann-Schule nun leergezogen werden müsse und getroffene Vereinbarungen inzwischen wertlos sein sollen. »Für den Fall, dass Sie der Räumungsanordnung nicht fristgemäß nachkommen, wird Ihnen die Zwangsräumung, unter Anwendung unmittelbaren Zwangs, angedroht«, heißt es in dem von der Grünen-Bezirksfinanzstadträtin, Jana Borkamp, unterzeichneten Dokument des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg.

Die Schule war vor über zwei Jahren von Flüchtlingen und Aktivisten besetzt worden. Die Besetzung stand in engem Zusammenhang zu den Flüchtlingsprotesten auf dem Oranienplatz, die sich gegen Unterbringung in »Lagern«, die Residenzpflicht und das Arbeitsverbot von Flüchtlingen gerichtet hatten. Zeitweise hatten mehrere 100 Personen im Ex-Schulgebäude gewohnt. Un...


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