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Lieber nach Leutzsch als in die Arena

Der 1. FC Union Berlin verliert gegen RB Leipzig, seine Fans aber punkten in Sachen Fußballtradition

  • Von Alexander Ludewig, Leipzig
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Die Fans von Union machten sich am Sonntag von Berlin auf den Weg nach Leipzig zu einer Doppelveranstaltung: Benefiz für die BSG Chemie und ihr altes Stadion sowie Zweitligaspiel bei den Roten Bullen.

Knapp fünf Kilometer trennten am Sonntag in Leipzig zwei vollkommen verschiedene Fußballwelten. Um Tradition ging es im beim Landesligisten BSG Chemie Leipzig, um Zweitligapunkte ging es bei RasenBallsport Leipzig. Bei beiden Spielen dabei: der 1.FC Union Berlin. Für die großen Unterschiede stehen die beiden Spielstätten.

In Leipzig-Leutzsch waren 4385 Zuschauer zum Benefizspiel zwischen den Traditionsmannschaften von Chemie und Union gekommen - über matschige Wege in den Alfred-Kunze Sportpark. Dort, wo Gras und Moos auf schiefen Treppen und alten Steintribünen wachsen und der Putz von den Stadionmauern bröckelt. 24 780 Zuschauer fanden den Weg ins nordwestliche Zentrum der Messestadt. In der modernen RB-Arena gewannen Leipzigs Zweitligafußballer gegen den 1. FC Union mit 3:2 (3:2).

Gelohnt hat sich die Reise für die meisten der 4000 Berliner dennoch. Denn wieder einmal haben der 1. FC Union und seine Fans ein ganz beso...


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