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Sicherheitsdienst für Bücher

Helene-Nathan-Bibliothek stellt Wachschutz ein / Bezirk Neukölln prüft Grundstücksnutzung für mehr Freizeitangebote für Jugendliche

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Drogenhandel, Vandalismus und Polizeibesuch: Eher unüblich für eine Bibliothek waren derlei Vorkommnisse in Neukölln.

»Sex und Drogen auf dem Klo sind nicht der Alltag. Was die Nerven abschleift, ist, dass man jeden Zweiten auffordern muss, sich an die Regeln zu halten. Das sagen wir denselben Leuten zum Teil täglich«, sagt Brigitte Lichtfeldt. Sie ist die kommissarische Leiterin der in den Neukölln Arcaden untergebrachten Helene-Nathan-Bibliothek, die vor einigen Wochen mit Zuständen wie in einem angesagten Technoclub in die Schlagzeilen geraten war.

Seit Montag gibt es nun Wachschutzmitarbeiter, die auf die Einhaltung der Regeln dringen sollen. »Sie haben nicht die Aufgabe, Zugangskontrollen durchzuführen, es geht um Aufsicht«, sagt Franziska Giffey (SPD), Bildungsstadträtin und designierte Bezirksbürgermeisterin. Es sei klar, dass es an einem sozialen Brennpunkt wie Nord-Neukölln nicht immer konfliktfrei ablaufe. Doch es sei ein Punkt erreicht gewesen, wo etwas geschehen musste.

Erfahren hatte Giffey davon erst vor drei Wochen anläss...


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