Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Zuversicht für alle

In Dessau beklagt Tamasz Kajdanski »Das verlorene Paradies«

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Paradiesische Zustände herrschen am Anhaltischen Theater jetzt wahrlich nicht. Nur durch zehnprozentigen Lohnverzicht aller Mitarbeiter kann trotz rapider finanzieller Kürzungen seitens der Landesregierung die Sparte Tanz am Haus erhalten bleiben. Mit acht Tänzern hat Ballettchef Tamasz Kajdanski in nächster Zeit eine der größten Bühnen Deutschlands zu füllen. Wie ein doppelter Befreiungsschlag mutet seine aktuelle Premiere an. Geradezu inbrünstig beschwört »Das verlorene Paradies«, obwohl im Rahmen des Dessauer Kurt-Weill-Festes entstanden und eher menschheitlich gedacht, auch die individuelle Situation einer im Verlauf von drei Jahrzehnten auf ein Drittel geschrumpften Compagnie - unter künstlerisch weitaus weniger ersprießlichen Umständen dennoch ein verlorenes Paradies.

Kajdanski macht mit seiner Uraufführung aus der Not eine Tugend. Außer dem Tanz holt er auch das Orchester mit auf die Szene und erreicht so bühnenfüllende Wirkung,...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.