Jan Mies, Freiburg 03.03.2015 / Sport

Wenns eng wurde, kam der Professor

Freiburger Kommission findet Beweise für groß angelegtes Doping im westdeutschen Profifußball

Laut einem noch nicht veröffentlichten Bericht sollen Spieler in Stuttgart und Freiburg in den 80ern mit Anabolika gedopt haben.

Dem deutschen Sport droht ein Dopingskandal - und erstmals steht der Fußball im Fadenkreuz: Die Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin, die sich mit der Dopingvergangenheit der dortigen Universität beschäftigt, hat Beweise für flächendeckendes Doping im Radsport sowie für die Verabreichung von Anabolika beim VfB Stuttgart und dem SC Freiburg gefunden. Diese gehen aus den gut 60 »Klümper-Akten« hervor, die sich mit dem abgeschlossenen Betrugsverfahren gegen den ehemaligen Sporttraumatologen Armin Klümper befassen. »Erstmals« sei der »sichere Befund möglich, dass Anabolikadoping auch im Profifußball eine signifikante Rolle spielte«, schrieb Andreas Singler, Mitglied der Evaluierungskommission, der die Details ohne Rücksprache mit Kollegen und gegen den Willen der Kommissionsvorsitzenden Letizia Paoli veröffentlichte.

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